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	<title>Logbuch der Buena Vista</title>
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	<description>Neues von der Crew, dem Boot und der Reise</description>
	<pubDate>Sun, 20 May 2012 14:33:59 +0000</pubDate>
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		<title>Eine Verschwörung!</title>
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		<pubDate>Sun, 20 May 2012 14:24:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Crew</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute mal wieder über Skype mit meiner Mutter telefoniert.
Frage ich: &#8220;Hast Du schon gehört, dass Paul Watson in Frankfurt verhaftet worden ist?&#8221;
&#8220;Nee, in den Nachrichten, Tagesschau, Videotext etc. habe ich darüber nichts gesehen. Habe aber gelesen, dass die Japaner wieder auf Walfang unterwegs sind.&#8221;
Dem Uneingeweihten mag dieser Dialog nicht viel sagen. Für mich drängt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute mal wieder über Skype mit meiner Mutter telefoniert.<br />
Frage ich: &#8220;Hast Du schon gehört, dass Paul Watson in Frankfurt verhaftet worden ist?&#8221;<br />
&#8220;Nee, in den Nachrichten, Tagesschau, Videotext etc. habe ich darüber nichts gesehen. Habe aber gelesen, dass die Japaner wieder auf Walfang unterwegs sind.&#8221;<br />
Dem Uneingeweihten mag dieser Dialog nicht viel sagen. Für mich drängt sich aber ein unbequemer Verdacht auf:</p>
<p>Die Japaner würden alle lauteren und unlauteren Mittel nutzen, damit sie ungestört ihrem in meinen Augen verbrecherischen Tun nachgehen können. Auch wenn Sea Shepherd bisher im Nordpazifik nicht aktiv war, ist die Umweltschutzorganisation nun mehr mit Pauls Problemen in Deutschland beschäftigt, als gegen den Walfang zu protestieren.<br />
Die Deutschen haben den &#8220;Ökoterroristen&#8221; / Umweltaktivisten Paul Watson festgesetzt, obwohl nicht ganz klar ist, ob Interpol ihn unter Beobachtung oder im Knast sehen will. Ausserdem hat man gleich die Propagandamaschine laufen lassen und in den öffentlich-rechtlichen Medien die Nachrichten über diesen hoch peinlichen Vorfall unterdrückt.<br />
Eine Unschuldsvermutung im Sinne der deutschen Justiz fällt mir aufgrund des zeitlichen Zusammenhangs zwischen den beiden Geschehnissen schwer. Auf Deutsch: ich glaube hier nicht an einen Zufall.</p>
<p>Hier ein paar Links dazu:<br />
<a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/sea-shepherd-chef-paul-watson-koennte-nach-costa-rica-ausgeliefert-a-833908.html">Spiegel Artikel über die Verhaftung Pauls</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/japan-walfang-schiffe-starten-richtung-nordwest-pazifik-a-833772.html">Spiegel Artikel über die Japaner auf dem Weg zum Walfang</a><br />
<a href="http://rsw.beck.de/cms/?toc=njw.root&#038;docid=332237">Die Juristische Wochenschrift zu dem Vorfall</a><br />
<a href="http://www.radio-utopie.de/2012/05/19/frau-leutheusser-schnarrenberger-streichen-sie-bitte-paul-watson-von-roter-liste/">Blogeintrag bei Radio Utopie, mit ein paar weiteren Details</a></p>
<p>Im Netz gibt es noch jede Menge Infos über die Aktivitäten von Sea Shepherd und die japanischen Walfangkampagnen &#8220;im Dienste der Wissenschaft&#8221;. Es ist unglaublich, wie Deutschland sich in diesen Konflikt hineinziehen lässt und Stellung bezieht. Ich hoffe, dass das zu öffentlichen Protesten führt.<br />
So, das musste ich jetzt loswerden, jetzt kann ich mich erst mal wieder abregen - damit ich meinen Restsonntag noch ein bisschen geniessen kann. (B)</p>
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		<title>Eine Verschwörung?</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 21:19:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Crew</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich hat die Nachsaison schon angefangen. Nur Björn und ich merken noch nichts davon. Im Gegenteil: die letzten 2 Wochen hat es noch einmal richtig angezogen. Björn war Tauchbootkapitän, Elektriker, Schiffseinweiser und Reparateur und ich habe wie eine Wilde getaucht, oft 3 bis 4 Trips pro Tag.
Wir hatten eigentlich auf eine ruhige Woche spekuliert, da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich hat die Nachsaison schon angefangen. Nur Björn und ich merken noch nichts davon. Im Gegenteil: die letzten 2 Wochen hat es noch einmal richtig angezogen. Björn war Tauchbootkapitän, Elektriker, Schiffseinweiser und Reparateur und ich habe wie eine Wilde getaucht, oft 3 bis 4 Trips pro Tag.<br />
Wir hatten eigentlich auf eine ruhige Woche spekuliert, da wir doch erheblich müde sind nach der Hauptsaison, aber nix da. So ist das halt wenn man in der Boots- und Tourismusindustrie arbeitet.<br />
Momentan hangeln wir uns von Tag zu Tag und verfluchen morgens den Wecker. Hinzukommt, dass wir auch nichts von dem schönen karibischen Wetter sehen. Es windet wie verrückt und ab und zu (meist nachts) gehen sturzbachähnliche Regen nieder. Da heißt es dann aufstehen und alle Luken schließen.<br />
Einmal kam Björn etwas zu spät und es hat auf unseren alten Computer geregnet, den wir leider auf dem Tisch stehen ließen. Er hatte sowieso schon ein paar Macken, aber nun funktioniert er gar nicht mehr. Wie soll ich jetzt meine Tatorts gucken!?<br />
Toll, erst der Außenborder, jetzt der Computer! Meine 1 Woche alte Sonnenbrille (das vorherige Modell 3 Wochen alt wurde mir am Strand geklaut) habe ich auch dem karibischen Meer übergeben müssen und mein Tauchcomputer spinnt auch. Da weiß man wenigstens wofür man arbeitet!<br />
Facit der letzten 2 Wochen: Es kann nur besser werden! (A)</p>
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		<title>Vergänglichkeit</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 21:07:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Crew</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein heiß geliebter kleiner 4-PS-Außenborder, der mich täglich zur Arbeit und zurück gebracht hat, mit dem wir unsere Reise begonnen haben und viele schöne Strecken gefahren sind, hat nun doch die weiße Flagge gezeigt. Er hat wohl doch zuviel arbeiten müssen. Die Strecken, die man hier in der Lagune zurücklegen muss sind doch ganz schön [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein heiß geliebter kleiner 4-PS-Außenborder, der mich täglich zur Arbeit und zurück gebracht hat, mit dem wir unsere Reise begonnen haben und viele schöne Strecken gefahren sind, hat nun doch die weiße Flagge gezeigt. Er hat wohl doch zuviel arbeiten müssen. Die Strecken, die man hier in der Lagune zurücklegen muss sind doch ganz schön lang. Wahrscheinlich bin ich in den letzten 3 Jahren mehr Strecke mit dem Außenborder gefahren, als mit BuenaVista gesegelt.<br />
Selbst Björn bekommt ihn nicht mehr zum Laufen. Nun heißt es einen neuen Außenborder suchen. So ein Scheiß. Außerdem sind die echt teuer!<br />
Momentan habe ich einen Leihaußenborder von Björns Chef, einen 5-PS-Yamaha. Sosehr wie ich meine Yamaha SR 500 geliebt habe, so sehr verfluche ich das Ding fast jeden Morgen. Er springt schwer an und läuft wie Jemand, dem man im Laufen noch die Schuhe besohlen kann. Manchmal bleibt er halt stehen und dann fängt das Gezerre an. Super, und das um 6.15 Uhr morgens. Vielleicht habe ich mir auch damals meine Yamaha nur schön geredet. Auf meinen Nachhausewegen fängt er manchmal das Rennen an und ich fühle mich schon in Sicherheit nur um am nächsten Morgen wieder zu fluchen.<br />
Bis wir also einen neuen Außenborder gefunden haben, werde ich wohl so einige ernsthafte Gespräche mit dem Außenborder haben und ab und zu Björn aus seinen wohlverdienten Schlaf klingeln damit er mich retten kann. Nette Aussichten, aber es kann ja nicht immer alles glatt laufen. Zum Glück läuft unser Nissan. Noch!<br />
Unser Johnson wird wohl noch als Ersatzteillieferant dienen. Wenigstens etwas. Tschüs lieber Johnson war schön mit dir. (A)</p>
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		<title>Sunday, Sunday</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 23:44:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Crew</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute hatten Björn und ich frei. Wie ungewohnt! Also bleibt die Küche kalt und wir gehen zu Dominos Pizza. Mit von der Partie waren Sylvia und Reinhard von der Black Elise und Dagmar und Christian von der Taitonga.
Nach der Pizza sind wir zur besten Eisdiele in der ganzen Karibik gegangen: Caroussel. Dort bekommt man echtes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hatten Björn und ich frei. Wie ungewohnt! Also bleibt die Küche kalt und wir gehen zu Dominos Pizza. Mit von der Partie waren Sylvia und Reinhard von der Black Elise und Dagmar und Christian von der Taitonga.<br />
Nach der Pizza sind wir zur besten Eisdiele in der ganzen Karibik gegangen: Caroussel. Dort bekommt man echtes hausgemachtes italienisches Eis, nicht ganz billig aber zum Sterben gut! Auch das Ambiente erinnert an eine Eisdiele. Ein altes Karussell haben sie auch. Es funktioniert sogar und ist ein Spaß für die Kinder. Wir konnten unser Eis genüsslich in dem klimatisierten Raum genießen. Draußen wäre es fast unmöglich, da die Hitze unser Eisvergnügen doch erheblich verkürzen würde.<br />
Wir entdeckten eine alte Jukebox von 1890 oder so. Unser Maschinenbauingenieur war ganz begeistert und als der Besitzer das mitbekam, kurbelte er das alte Ding an und tatsächlich ertönten metallische Klänge. Wir staunten nicht schlecht.<br />
Zum Abschluss unserer kleinen kulinarischen Rundtour landeten wir im Yachtclub von dessen Terrasse man die ein- und ausfahrenden Schiffe betrachten kann. Ist ein bisschen wie in Holland: öffnet sich die Brücke, hat der Straßenverkehr zu warten, was während der Hauptsaison zu erheblichen Verkehrsstaus führt. Nun sind wir aber am Ende der Saison und nur noch wenige Schiffe sind in St. Martin. Die meisten sind schon zu ihren Sommerquartieren nach Europa oder den Staaten aufgebrochen. Allmählich wird es ruhig.<br />
Der aufziehende Regen vertrieb uns letztendlich auf unsere Boote. Wir schafften es grade noch einigermaßen trocken zur BuenaVista zu kommen, bevor sich ein sturzbachähnlicher Regen über uns ergoss. Alle Luken dicht!<br />
So ging unser gemeinsamer freier Tag ruhig und gemütlich zu Ende. Regen, Regentröpfchen,….. (A)</p>
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		<title>Freier Tag am Strand</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 23:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Crew</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Allmählich wird es ruhiger und so hatte ich 3 Tage am Stück frei. Björn musste leider arbeiten. Den ersten Tag verbrachte ich mit Schlafen und Besorgungen machen: also mal ganz ruhig.
Heute sollte Björn in Anse Marcel bei der Chartercompany Boote ein- und auschecken. Da ich noch nie in Ance Marcel war, beschloss ich meine Badesachen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allmählich wird es ruhiger und so hatte ich 3 Tage am Stück frei. Björn musste leider arbeiten. Den ersten Tag verbrachte ich mit Schlafen und Besorgungen machen: also mal ganz ruhig.<br />
Heute sollte Björn in Anse Marcel bei der Chartercompany Boote ein- und auschecken. Da ich noch nie in Ance Marcel war, beschloss ich meine Badesachen mitzunehmen und packte ein Buch und den Fotoapparat ein. Der Strand dort soll sehr schön sein. Ein Taxi holte uns um 7.30 ab und auf ging&#8217;s. Dort angekommen, erhielt Beate, die Leiterin einen Anruf: Euer Katamaran, der in der Lagune liegt, ist auf Drift. Scheiße. Ich bot mich an zu helfen, der Strand läuft ja nicht weg. Also fuhren Björn und ich zurück zur Lagune, holten den Katamaran von dem Flach und verankerten ihn neu.<br />
Zurück bei der Basis war indessen schon sehr viel los. Mehrere Boote mussten kontrolliert, gesäubert und die Gäste eingewiesen werden. Unbedarft wie ich war bot ich mich an zu helfen, wenn Not an der Frau sei.<br />
Schon verholte ich mit Björn einen großen Katamaran, checkte das Boot, ob auch alles funktioniert, wie Lichter, Wasserdruck, Navi-Instrumente, etc…und endete schließlich in einem Kat um dem Reinigungsteam zu helfen. Mein Badezeug und der Fotoapparat blieben unangetastet im Rucksack. Ein Taxi brachte uns dann zurück und wir hatten gerade noch Zeit für eine schnelle Dusche, da wir bei meinen Chefs zum Sundowner in deren Appartement eingeladen waren.<br />
6 Nationen (4 Brasilianer, 2 Deutsche, eine Kanadierin, eine Russin, eine Französin und ein Südafrikaner) waren vertreten. Es gab kleine Snacks, natürlich Caipirinha und viel Spaß. Ich ließ mich erst einmal von meinen Chefs bedienen. Wie herrlich.<br />
So ging mein freier Samstag dann doch noch gemütlich zu Ende. Und morgen, morgen mach ich nix! (A)</p>
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		<title>Zweimal Guadeloupe und zurück</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 12:07:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Crew</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[So, nun bin ich erstmal wieder in Saint Martin.
Vorletzten Donnerstag fuhr ich morgens mit Colin in die Anse Marcel, um uns auf einer Beneteau Cyklades 50.6 einzuschiffen. Schon ein ziemlich großes Boot für zwei Leute. Aber das Wetter war gut und die Windrichtung passte genau - Nordost - so dass wir nach einer ruhigen Nachtfahrt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, nun bin ich erstmal wieder in Saint Martin.<br />
Vorletzten Donnerstag fuhr ich morgens mit Colin in die Anse Marcel, um uns auf einer Beneteau Cyklades 50.6 einzuschiffen. Schon ein ziemlich großes Boot für zwei Leute. Aber das Wetter war gut und die Windrichtung passte genau - Nordost - so dass wir nach einer ruhigen Nachtfahrt und 29 Stunden bei Tageslicht in Pointe au Pitre ankamen. Diesen Hafen kannte ich noch nicht, und es ist immer schön, neue Häfen bei Licht anzufahren. Colin einzige bisherige Segelerfahrung war die Fahrt über den Teich als Crew auf einem Katamaran und er war neugierig, wie das Segeln auf einem Monohull wohl sein würde. Vor allem die Krängung machte ihm anfänglich Sorgen, aber nach ein bisschen Eingewöhnungszeit fühlte er sich pudelwohl.<br />
Leider hatte er sich eine Magen-Darm-Grippe eingefangen, so dass er auf unserem Rückweg auf einer Fountaine Pajot Mahé 36 hauptsächlich schlief. So musste ich den größten Teil der Wachen selber bestreiten, er konnte mich nur ein paarmal für jeweils eine Stunde ablösen - so fertig war der arme Kerl. War aber nicht so schlimm, das Wetter war gut und der Wind sogar zu wenig, so dass wir einen guten Teil der Strecke nach St. Martin motoren mussten. Das ist halt so, wenn man eine Überführung machen muss.<br />
Kaum in der Lagune angekommen, plante ich gleich den nächsten Trip für das folgende Wochenende. Diesmal wollte Reinhard von der Black Elise mitkommen und so stiegen wir am Samstag auf eine Beneteau Cyklades 43.4. Dieser Trip ließ sich nicht ganz so locker an, denn gleich vor der Bucht riss das Achterliek des Großsegels aus und wir mussten eine Ehrenrunde drehen, um ein Segel mit einem anderen Boot zu tauschen. Das geht natürlich nur mit einer Chartercompany.<br />
Die Reise nach Guadeloupe war diesmal etwas bewegter, mit 5-6 Beaufort, einigen Regenböen und ordentlichen Wellen hatten wir mit zwei Reffs im Groß ein sportliches Segeln. Gut, dass mit Reinhard dieses Mal ein erfahrener Segler dabei war.<br />
Durch die etwas erschwerten Bedingungen kamen wir im Dunkeln in Pointe au Pitre an. Zum Glück war ich ja schon vorher dort gewesen.<br />
Eine kurze Nachtruhe wurde von der Übergabe und dem Einschiffen auf dem neuen Boot, einer Fountaine Pajot Lavezzi 40 gefolgt.<br />
Mittags fuhren wir gleich wieder los und hatten mit einem guten Raumschotskurs die besten Bedingungen für eine schnelle Fahrt zurück nach St. Martin. So kamen wir auch nach knapp unter 29 Stunden wieder in der Anse Marcel an, diesmal bei Tageslicht, aber zu spät, um noch einzuklarieren. Also gingen wir wie bei der ersten Runde über Nacht vor Anker und fuhren am nächsten Morgen in die Marina, um unseren Katamaran wieder abzugeben. Schade, das Segeln mit dem Kat hatte richtig Spaß gemacht. (B)</p>
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		<title>Youtube-Exhibitionisten</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 12:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Crew</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Drake, ein befreundeter Segler und Taucher hat auf Youtube seinen eigenen Blog. Er fragte uns, ob er nicht ein Interview mit uns machen könnte. Er stellt in seinen Youtube-Blog sowohl eigene Erlebnisse als auch Erfahrungsberichte von anderen Seglern.
Warum eigentlich nicht!? Wir dachten nicht, dass er uns jemals online stellen würde. So interessant sind wir ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drake, ein befreundeter Segler und Taucher hat auf Youtube seinen eigenen Blog. Er fragte uns, ob er nicht ein Interview mit uns machen könnte. Er stellt in seinen Youtube-Blog sowohl eigene Erlebnisse als auch Erfahrungsberichte von anderen Seglern.<br />
Warum eigentlich nicht!? Wir dachten nicht, dass er uns jemals online stellen würde. So interessant sind wir ja nun wieder auch nicht. Doch 3 Wochen später bekamen wir den Entwurf. Es war schon merkwürdig sich selbst zu sehen und seine eigene Geschichte zu hören. Nach anfänglicher Skepsis gaben wir ihm die Erlaubnis uns zu veröffentlichen. Hier ist nun das Ergebnis:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=CZpUUbKZEOk&#038;list=PL717828DC05095EEE&#038;index=20&#038;feature=plpp_video"><br />
Link zu YouTube<br />
</a></p>
<p>Also, wenn ihr Zeit und Lust habt, schaut einfach mal rein. (A)</p>
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		<title>Verwöhnt</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 22:49:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Crew</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 1. Mai war für mich ein ganz gewöhnlicher Arbeitstag. Allmählich fängt die so genannte low Season an und wir hatten nur 2 Trips. Das hieß für mich um 14.00 Uhr Ortszeit Feierabend.
Sylvia von der Black Elise hatte mich zum Mittagessen eingeladen. Also schnell, schnell.
An der Black Elise angekommen, konnte ich schon den herrlichen Gemüseauflauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 1. Mai war für mich ein ganz gewöhnlicher Arbeitstag. Allmählich fängt die so genannte low Season an und wir hatten nur 2 Trips. Das hieß für mich um 14.00 Uhr Ortszeit Feierabend.<br />
Sylvia von der Black Elise hatte mich zum Mittagessen eingeladen. Also schnell, schnell.<br />
An der Black Elise angekommen, konnte ich schon den herrlichen Gemüseauflauf riechen. Zuvor gab es aber noch eine selbst gemachte Gemüsesuppe. So kann man es wirklich aushalten und ich habe so gar keine Arbeit damit. Sylvia verwöhnte mich wirklich richtig wie in einem guten Lokal. Wir tranken guten Wein und zum Abschluss gab es noch einen Zigarillo mit einem guten Rum. Wir Strohwitwen ließen es uns so richtig gut gehen.<br />
Fazit des Tages: Alleinsein muss nicht einsam sein. (A)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kaffeekränzchen</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 23:41:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Crew</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Momentan sind mal wieder einige deutsche Boote da. So auch die &#8220;Taitonga&#8221; mit deren Besitzern Dagmar und Christian. Die beiden luden uns Strohwitwen zum Sonntagskaffee ein.
Nach der Arbeit fuhr ich also auf die Taitonga und da erwartete mich schon köstlicher Kaffee- und Kuchenduft und der Tisch war auch schon gedeckt. Dagmar hatte frischen Apfel-Rosinenkuchen gebacken. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Momentan sind mal wieder einige deutsche Boote da. So auch die &#8220;Taitonga&#8221; mit deren Besitzern Dagmar und Christian. Die beiden luden uns Strohwitwen zum Sonntagskaffee ein.<br />
Nach der Arbeit fuhr ich also auf die Taitonga und da erwartete mich schon köstlicher Kaffee- und Kuchenduft und der Tisch war auch schon gedeckt. Dagmar hatte frischen Apfel-Rosinenkuchen gebacken. Ich weiß gar nicht, wann wir das das letzte mal hatten: so richtig gemütlich.<br />
Das Kaffeekränzchen zog sich bis in den frühen Abend hin. Herrlich! So ist das Alleinsein doch einfach auszuhalten. Ich hoffe, die Jungs auf ihrem Segeltrip haben es auch so gemütlich-genüsslich. (A)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Und schon wieder weg&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 23:32:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Crew</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum war Björn von der einen Überführung zurück, hatte er schon die nächste Anfrage: wieder ein Trip nach Guadeloupe. Colin hatte diesmal keine Zeit und so fragte er den deutschen Segler Reinhard von der Black Elise ob er nicht Lust hätte. Welcher Mann kann da schon NEIN sagen wenn er die Aussicht auf einen Männertrip [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum war Björn von der einen Überführung zurück, hatte er schon die nächste Anfrage: wieder ein Trip nach Guadeloupe. Colin hatte diesmal keine Zeit und so fragte er den deutschen Segler Reinhard von der Black Elise ob er nicht Lust hätte. Welcher Mann kann da schon NEIN sagen wenn er die Aussicht auf einen Männertrip hat!?<br />
Natürlich sollte Björn vor seiner Abreise noch kurz unseren kleinen Außenborder reparieren, da er von dem vielen Gebrauch die weiße Rauchfahne hisste und um Service bat. Klappte nicht. War ja klar. So liehen wir uns einen anderen von Thomas, Björns derzeitigem Arbeitgeber und es kam, wie es kommen musste: der musste auch mal eben zum Laufen gebracht werden. Nach 2 Stunden mit 2 Mann fing der gute dann auch an zu schnurren. Ok, jetzt bin ich fahrbereit.<br />
Heute also brachte ich die Jungs morgens an Land. Sylvia und ich blieben als Strohwitwen zurück. Mal sehen wie das wird… (A)</p>
]]></content:encoded>
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